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Der Spiegel, 1.09.1997

91. Ihren ersten großen Triumph feierte sie 193o am Berliner Schauspielhaus in einer Inszenierung von Eric Charell: Drei Jahre lang bezauberte Spira das Operettenpublikum als resche singende und tanzende Wirtin Josepha Vogelhuber im „Weißen Rößl“. Und seitdem war die Hamburger Schauspieler-Tochter im leichten und schweren Fach heimisch. Sie spielte mit Werner Krauss, der sie zärtlich „Pfirsichärschlein“ nannte, in Fritz Langs Horrorfilm „Dr. Mabuse“ und in der Offenbachiade „Pariser Leben“. Ein „stummes Entsetzen“ befiel sie, als die Nazis aufmarschierten und Spira mit einem Spielverbot belegten. 1938 floh sie nach Holland und später nach Amerika, aber schon kurz nach dem Krieg, 1947, kehrte sie auf deutsche Bühnen zurück. In Spielfilmen der fünfziger und sechziger Jahre war sie häufig der Prototyp der deutschen Matrone, zum Beispiel in Wolfgang Staudtes „Rosen für den Staatsanwalt“. Camilla Spira starb vergangenen Montag in Berlin.

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